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FAQ / Wissenswertes

Wir nehmen das Thema Klimaanlage unter die Lupe.

Genug geschwitzt? Dann wird es Zeit für die Anschaffung einer Klimaanlage. Denn eine angenehm kühle Raumtemperatur steigert die Konzentrationsfähigkeit bei Tag und verbessert die Schlafqualität bei Nacht.
Aber welche Arten von Klimageräten gibt es überhaupt? Kann eine Klimaanlage nachträglich eingebaut werden? Wie oft sollten die Geräte gewartet werden?

Wir beantworten Ihnen häufig gestellte Fragen rund um das Thema Klimaanlagen in unserem Fakten-Check. So sind Sie bestens informiert, wenn es darum geht, die richtige Klimalösung für Ihr Zuhause oder Unternehmen zu finden.

Was ist ein Split-System?

Je nach Einsatzbereich gibt es unterschiedliche Arten von Klimageräten. Bei haushaltsüblichen Klimaanlagen unterscheidet man grundsätzlich mobile Klimageräte, Split-Systeme und Multisplit-Systeme.
Ein mobiles Klimagerät, auch Monoblock genannt, kann montagefrei in verschiedenen Räumen flexibel eingesetzt werden. Der Abluftschlauch führt meist aus dem Fenster nach draußen oder durch ein dafür vorgesehenes Lüftungsloch in der Wand. Monoblock-Geräte sind jedoch sehr ineffizient, da warme Luft von außen in den Raum nachströmt, die wiederum gekühlt werden muss. Außerdem verursacht ein mobiles Klimagerät einen höheren Geräuschpegel, als eine Einbauklimaanlage.

Wesentlich effizienter und leiser ist eine sogenannte Split-Klimaanlage. Diese besteht aus zwei Teilen: einem Innengerät, dem sogenannten Wärmetauscher, und einem Außengerät, dem Kompressor. Die zwei Geräte sind über eine Kältemittel- und Stromleitung miteinander verbunden. Wenn mehrere Innengeräte an einem Außengerät angeschlossen sind, dann nennt man das ein Multisplit-System. Je nach Hersteller lassen sich bis zu fünf verschiedene Innengeräte an ein Multisplit-System anschließen.

Wie funktioniert eine Split-Klimaanlage?
Der Wärmetauscher im Wohnbereich ist, wie der Name schon sagt, dafür zuständig, dass die warme Raumluft gegen kühle Luft getauscht wird. Doch wie genau funktioniert das? Der Wärmetauscher saugt die warme Luft an und die Wärme wird an das Kältemittel abgegeben. Dieses ändert in Folge seinen Aggregatzustand von flüssig zu gasförmig und wird mittels Kältemittelleitung zum Kompressor transportiert. Das Außengerät gibt dann die Wärme wieder ab und kühlt das Kältemittel, bis es sich wieder verflüssigt. Somit ein perfekter Kreislauf. Dadurch, dass die eigentliche Kühlung nicht im Raum passiert, ist eine Split-Klimaanlage wesentlich leiser, als etwa ein mobiles Klimagerät.
Was ist eine Multisplit-Klimaanlage?
Eine Multisplit-Klimaanlage funktioniert nach demselben Prinzip, wie ein Split-System. An ein Außengerät sind jedoch mehrere Innengeräte angeschlossen, die sich in verschiedenen Räumen befinden können. Jedes Innengerät kann dabei individuell geregelt werden, sodass die Temperatur in den einzelnen Räumen je nach Bedarf individuell angepasst werden kann. Auch für sehr große Räume eignet sich ein Multisplit-System, wenn ein einziges Innengerät die Kühllast nicht bewältigen kann.
Für welche Räumlichkeiten eignet sich ein Split-System?

Eine Split-Klimaanlage gewährleistet eine effiziente Kühlung kleiner bis mittelgroßer Räumlichkeiten. Von Wohnung über Haus, bis hin zu Einzelhandel, Bürogebäuden, Freizeiteinrichtungen und Hotels lassen sich individuelle Lösungen erstellen, die die Heiz- und Klimatisierungsanforderungen der Gebäude perfekt abdecken. Unsere technischen Verkaufsberater analysieren die notwendige Kühllast anhand von verschiedenen Faktoren, wie z.B.

  • Raumgröße
  • Deckenhöhe
  • Größe und Ausrichtung der
  • Fenster
  • Isolierung
  • Anzahl der Personen im Raum

Auch die Position der Innen- und Außengeräte wird von uns so bestimmt, dass die maximale Kühlleistung der Geräte ausgenutzt werden kann und dennoch höchste Effizient gewährleistet wird. Hierbei kann jedes Innengerät individuell eingestellt, ferngesteuert oder über eine App kontrolliert werden.

Welche Arten von Innengeräten gibt es?

Je nach Beschaffenheit des Raumes eignen sich unterschiedliche Innengeräte für ein Split-System. Bei einem Multisplit-System können auch verschiedene Innengerätetypen kombiniert werden. Man unterscheidet hier zwischen

  • Wandgerät
  • Deckengerät
  • Deckeneinbaugerät
  • Truhengerät

Die Entscheidung für den richtigen Gerätetyp hängt von den jeweiligen Anforderungen der Räumlichkeiten und deren baulichen Voraussetzungen ab. In Hotelzimmern und Büros werden häufig Deckeneinbaugeräten montiert, da diese in der Zwischendecke verschwinden und sich besonders diskret in den Raum einfügen. Die häufigste Form stellen aber nach wie vor die sogenannten Wandgeräte dar. Der Vorteil liegt hier darin, dass sich diese ebenfalls recht unauffällig, vor allem aber oftmals ohne allzu großen technischen Aufwand problemlos in jedes Haus und jede Wohnung nachrüsten lassen.

Was sind die Vorteile einer Split-Klimaanlage?
Split-Klimasysteme sind nicht nur besonders effizient und leise, die Decken- und Wandgeräte sind außerdem platzsparend. Truhengeräte sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn Sie Ihre Räumlichkeiten über den Fußboden kühlen oder heizen wollen. Unsere Klimaprofis planen den Einbau der Klimageräte so, dass nicht nur eine effektive Kühlung der Räumlichkeiten gewährleistet wird, sondern achten auch darauf, dass die Geräte leicht zugänglich sind und so die regelmäßige Reinigung und Wartung der Klimaanlage erleichtert wird. Auch bei Deckeneinbaugeräten ist eine regelmäßige Filterreinigung dank Selbstreinigungstechnologie problemlos möglich. Kassettengeräte mit Selbstreinigungsfilter sammeln Staub und Schmutz in einem eigens dafür vorgesehenen Behältnis, welches sich ganz einfach mittels Haushaltsstaubsauger entleeren lässt. Dies verringert den Wartungsaufwand und gewährleistet eine permanente Versorgung mit Frischluft ebenso wie einen besonders energiesparenden und leisen Betrieb. Damit direkter und unangenehmer Luftstrom vermieden wird, sind moderne Innengeräte mit Sensoren ausgestattet, die den Luftstrom von Personen ablenken oder den Betrieb verringern, sobald jemand den Raum betritt. Dank innovativer Wärmepumpentechnologie können viele Klimaanlagen nicht nur kühlen, sondern auch heizen. Dies ist besonders in den Übergangszeiten im Frühling und Herbst nützlich.
Eine Split-Klimaanlage bietet also viele Vorteile, von Kosteneffizienz, über Umweltfreundlichkeit bis hin zu leisem Betrieb und unkomplizierter Wartung.
Mobiles Klimagerät
Ein mobiles Klimagerät eignet sich besonders dann, wenn Sie keine fixe Installation einer Klimaanlage vornehmen können oder möchten. Monoblock Geräte bestehen, wie der Name bereits verrät, aus nur einem Gerät, sodass die Wärme direkt vom sich im Raum befindlichen Gerät abgegeben wird und durch einen Abluftschlauch über das offene Fenster nach draußen transportiert werden muss. Das bringt den Nachteil mit sich, dass durch das geöffnete Fenster wieder warme Luft von draußen in den Innenraum nachströmt und das Klimagerät diese erneut kühlen muss. Je nach Lage der Wohnung oder des Hauses erhöht sich durch das offene Fenster auch die Einbruchgefahr. Des Weiteren verfügen Mobile Klimaanlagen über eine geringere Kühlleistung als fix verbaute Split-Klimageräte. Es handelt sich somit um ein sehr ineffizientes System mit einem hohen Stromverbrauch.
Betriebskosten: Mobiles Klimagerät vs. Split-Klimaanlage
Hinzu kommt eine deutlich bessere Kühlleistung der Split-Klimaanlagen bei einem sehr sparsamen Betrieb. Was das in Zahlen bedeutet, verdeutlichte etwa die deutsche Stiftung Warentest anhand eines 14 Quadratmeter großen Prüfraums. Top-Split-Klimaanlagen kühlten selbigen in weniger als zehn Minuten von 35 auf 25 Grad Celsius ab. Die getesteten mobilen Klimageräte benötigten dafür zwischen 45 und 106 Minuten. Auch beim Energieverbrauch und den damit verbundenen Kosten zeigte sich ein deutlicher Unterschied.
Die Stiftung Warentest berechnete für Split-Geräte, die in der Regel dauerhaft im Einsatz sind und in der Übergangszeit auch heizen, die Stromkosten pro Jahr. In einem Szenario mit unterschiedlichen Außentemperaturen klimatisierte ein Split-Gerät den Prüfraum mit knapp 38 Euro am günstigsten. Für die mobilen Monoblock­Geräte, die in der Regel nur vereinzelt an besonders heißen Tagen eingesetzt werden, ermittelte die Stiftung Warentest die Stromkosten für 300 Betriebsstunden mit niedrigster Solltemperatur und höchster Lüfterstufe. Das entspricht einem Einsatz von je fünf Stunden an 60 Tagen. Für diesen Zeitraum von rund zwei Monaten zahlen Nutzer der Berechnung zufolge mit dem „stromhungrigsten“ mobilen Monoblock bis zu 84 Euro.
Vergleichen lohnt sich daher auf jeden Fall. Energiesparen schont nicht nur Ihren Geldbeutel langfristig, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für unsere Umwelt.
Kohlenmonoxid-Gefahr durch Mobile Klimageräte
Ein weiterer stark unterschätzter Faktor bei mobilen Klimageräten ist ihre Auswirkung auf den Lufthaushalt des Innenraums. Ein Monoblock Gerät saugt warme Luft an und gibt kalte Luft wieder ab, ein nicht unwesentlicher Teil der angesaugten Luft wird jedoch als Abluft durch den Schlauch nach draußen transportiert. Wenn nicht genügend Frischluft in den Raum nachströmen kann, kommt es zu einer Einschränkung der Verbrennungsluftzufuhr für Gasheizgeräte wie etwa Thermen, was einen Abgasrückstau und die Bildung von Kohlenmonoxid zur Folge haben kann. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das daher oft lange nicht bemerkt wird und bei entsprechender Konzentration tödlich sein kann.
Mobile Klimaanlage oder Split-Klimaanlage?
Mobile Klimaanlagen werden von vielen für ihre flexible und einfache Anwendung geschätzt. Eine langfristige Lösung sollten sie jedoch nicht darstellen. Wer auf Dauer Kosten und Energie sparen möchte und nach einer sicheren Klimalösung für sein Zuhause oder Unternehmen sucht, der lässt sich besser hinsichtlich einer Split- oder Multisplit-Klimaanlage beraten. In der Anschaffung sind diese zwar etwas teurer, dafür aber im Betrieb wesentlich sparsamer. Dank innovativer Regelungssysteme über eine App können Sie Ihre Innengeräte von überall aus individuell steuern, wodurch ein möglichst effizienter Einsatz gewährleistet werden kann. Auch bezüglich des Installationsprozesses brauchen Sie keine Bedenken zu haben. Unsere erfahrenen Kältetechniker installieren das System binnen weniger Stunden. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Wir erstellen Ihnen individuelle Pläne für Ihr Gebäude und berechnen die notwendige Kühlleistung. Die richtige Platzierung von Innen- und Außengerät sorgen nicht nur für einen effizienten Betrieb, sondern erleichtern auch die Wartung Ihrer Klimaanlage.
Informieren Sie sich über unsere Klimalösungen für Ihr Gebäude oder Unternehmen und kontaktieren Sie uns für ein maßgeschneidertes Systeme.
Mobiles Klimagerät und Split-Klimaanlage im direkten Vergleich
  Mobiles Klimagerät Split-Klimaanlage
Anschaffungskosten günstige Anschaffungskosten etwas teurer in der Anschaffung
Betriebskosten hoher Energieverbrauch, hohe Stromkosten langfristiger günstiger im Betrieb
Kühlleistung eingeschränkte Kühlleistung kühlt schneller und effizienter
Installation Plug and Play Installation muss vom Fachmann durchgeführt werden
Optik frei im Raum stehend, unschöner Schlauch lässt sich in Interieur fast unsichtbar einbetten
Lautstärke bis zu 64 dB niedrige Schallpegel unter 20 dB(A) möglich
Kann man eine Klimaanlage nachträglich einbauen?

Ja, das geht. Für den nachträglichen Einbau einer Split-Klimaanlage ist lediglich die Bohrung eines ca. 5 bis 7 cm großen Lochs in der Außenwand nötig, durch welches Kältemittelleitung und Kabel verlegt werden. Das Außengerät kann auf dem Dach, Balkon oder an der Hausmauer befestigt werden. Für die Halterung der Innen- und Außengeräte sind nur kleine Bohrungen notwendig. Die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen müssen dabei allerdings eingehalten werden, bei Mietwohnungen muss das Einverständnis des Vermieters eingeholt werden.

Mit wieviel Aufwand ist der Einbau verbunden?

Für die meisten Haus- oder Wohnungsbesitzer ist der Gedanke an bauliche Veränderungen abschreckend. Noch schwieriger wird es oft, wenn man als Mieter den nachträglichen Einbau einer Klimaanlage durchsetzen möchte. In diesem Fall muss der Vermieter den Plänen zustimmen. Tatsächlich hält sich der notwendige Aufwand für die Installation der Anlage allerdings in Grenzen. In jedem Fall sollten Sie einen Profi konsultieren, der eine Klimalösung ganz nach Ihren Wünschen und den Anforderungen Ihres Gebäudes erstellt. Unsere erfahrenen Fachkräfte erledigen den Einbau der Klimageräte, je nach Größe der Anlage und Anzahl der zu installierenden Module, meist binnen weniger Stunden. Für die Leitungen, die Innengeräte und Außeneinheit miteinander verbinden, muss ein 5 bis 7 cm großes Loch in die Außenwand gebohrt werden und auch die Halterungen für die Innengeräte werden durch Bohren an der Innenwand befestigt. Unsere ausgebildeten Kältetechniker führen diese Arbeiten sorgfältig, fachgerecht und rasch durch. Sie bringen außerdem notwendiges Werkzeug und Abdeckmaterial mit und entsorgen im Anschluss das Verpackungsmaterial. Ebenso beseitigen sie eventuelle Verunreinigungen sofort. So können Sie sich sicher sein, dass alle notwendigen Maßnahmen mit größter Sorgfalt vorgenommen werden und nach der Montage eine professionelle Prüfung der Anlage erfolgt.

Wie wird die passende Kühllast berechnet?

Noch vor dem Nachrüsten Ihrer Räumlichkeiten durch eine Klimaanlage sollten alle möglichen anderen Maßnahmen bedacht werden, die die Kühllast verringern können. So können etwa Sonnensegel, Fensterläden und Jalousien viel dazu beitragen, die Innentemperaturen auch bei großer Hitze geringer zu halten. Besonders aber die Isolierung von Außenwänden und Fenstern spielt eine wesentliche Rolle für eine moderate Kühllast. Erst wenn alle Faktoren berücksichtigt wurden, sollte die Planung der Klimaanlage in Angriff genommen werden. Dadurch können Klimageräte effizient betrieben werden. Die Kühllast für einen Raum hängt außerdem von weiteren Faktoren ab, wie der Anzahl der Fenster, der Himmelsrichtung und der Sonneneinstrahlung. Auch wie viele Personen sowie elektrische Geräte sich im Raum befinden spielt eine Rolle, da diese ebenfalls Wärme abgeben. Wir beurteilen die Situation Ihres Gebäudes und erstellen eine maßgeschneiderte Lösung, sodass ein effizienter Betrieb aller Anlagen gewährleistet ist.

Klimaanlage selbst einbauen oder dem Fachmann überlassen?

Eine Klimaanlage selbst einzubauen ist nur möglich, wenn Sie über umfangreiches Wissen über Kältetechnik verfügen. Unerfahrene Heimwerker sollten sich dafür an einen Fachmann wenden. Erfahrene Kältetechniker bringen nicht nur notwendiges Werkzeug und Abdeckmaterial zur Montage mit, sie erledigen alle Arbeiten sorgfältig und rasch. Anschließend an die Montage wird eine Dichtheitsprobe der Leitungen durchgeführt und die Funktionen der Klimageräte getestet.

Schnell mal in den Baumarkt zu fahren und ein Klimagerät zur Selbstinstallation zu besorgen ist also nicht wirklich ratsam. Im Optimalfall ist die Anschaffung einer Klimaanlage eine Investition für viele Jahre und sollte daher sorgfältig geplant werden. Eine fachgerechte Installation ist die Voraussetzung für eine korrekte Funktionsweise und eine lange Lebensdauer der Geräte.

Welcher Aufwand fällt bei der Installation einer Klimaanlage an?

Wie aufwändig die Einbauarbeiten einer Klimaanlage ausfallen, hängt vom gewählten System ab. Beim Monoblock handelt es sich um ein mobiles Klimagerät, das ohne Vorinstallation in jedem Zimmer aufgestellt werden kann. Der Abluftschlauch wird dabei meist bei gekipptem Fenster eingehängt, wodurch wieder neue Warmluft von außen in den Raum strömt. Monoblock-Geräte sind daher zwar sehr flexibel, jedoch nicht besonders energieeffizient und zudem relativ laut. Daher lohnt sich die langfristige Investition in ein Split- oder Multisplit-System. Hierbei werden ein (Split-Klimaanlage) oder mehrere (Multisplit-Klimaanlage) Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen. Der Wärmetauscher, der im Innenraum angebracht wird, ist durch die Kältemittelleitung mit dem Kompressor verbunden, der Außen montiert wird. Da es sich bei Split-Klimaanlagen um eine permanente Installation handelt, sollte die optimale Position der Geräte im Vorhinein erörtert werden. Hier hilft Ihnen unser Fachmann bei der Bestimmung der Kühllast. Wenn Sie sich für eine Split- oder Multisplit-Variante entscheiden, müssen also neben der Montage der Innen- und Außengeräte auch die Kühlmittelleitung und Stromkabel verlegt werden, wobei auch Wandbohrungen notwendig sind. Nach der fachgerechten Montage muss die Kühlmittelleitung evakuiert werden, das bedeutet, dass die in der Kältemittelleitung befindliche Luft und Feuchtigkeit mittels Vakuumpumpe ausgepumpt und stattdessen Kältemittel eingefüllt wird. Gleichzeitig wird so die Dichtheit der Rohrleitungen überprüft.

Installation von Experten in wenigen Stunden

Der Weg zum optimalen Raumklima ist kürzer, als so mancher denken mag. Das Nachrüsten einer Klimaanlage ist sozusagen ein kleiner Routineeingriff – für Fachleute. Sie erledigen den Einbau an einem Tag – meist reichen einige Stunden aus – und halten dabei den Zeit- und Arbeitsaufwand für Sie möglichst gering. Die Installation selbst durchzuführen ist hingegen nicht zu empfehlen, denn es gilt einiges zu beachten, weshalb auch rechtlich vorgesehen ist, dass Split-Klimaanlagen nur von zertifizierten Betrieben installiert werden dürfen.

Ablauf des Klimaanlageneinbaus

Die Installation einer Split-Klimaanlage besteht grundsätzlich aus dem Anbringen des Innen- sowie des Außengerätes und der Verbindung der beiden. Das Anbringen des Innengerätes kann dank des geringen Gewichtes im Grunde an jeder Wand erfolgen. Bei der Platzierung sollten dennoch einige Dinge, wie etwa der Abstand zu Rundfunkgeräten oder die Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibrationen, bedacht werden. Für das Außengerät sind Abstände zu Wänden ebenso wichtig, wie eine Platzierung, die Ihre Nachbarn nicht stört. Trotz des geringen Geräuschpegels kann der Betrieb ansonsten zu Problemen mit den Nachbarn führen. Zudem gibt es vor allem im städtischen Bereich zusätzliche Auflagen bezüglich des Anbringens des Außengerätes.

Warum wird eine Installation durch den Fachmann empfohlen?

Der Einbau einer Klimaanlage erfordert nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch umfangreiche Kenntnis der Klimageräte. Wir haben jahrelange Erfahrung bei der Installation von Klimaanlagen und finden für jede Räumlichkeit die passende Lösung. Unsere Experten wissen genau, wo Innen- und Außengerät am besten angebracht werden. Wir errechnen die benötigte Kühllast anhand der Raumgröße, der Deckenhöhe, der Anzahl der Fenster, der Isolierung, der Sonneneinstrahlung und anderer wichtiger Faktoren. Auch die Anzahl der Personen, die sich normalerweise im Raum aufhalten, ist eine relevante Komponente. Anschließend weiß der Fachmann, an welcher Stelle im Raum das Innengerät montiert werden muss, damit der gesamte Raum effizient gekühlt wird und dennoch kein unangenehmer Luftzug entsteht. Auch das Außengerät muss an der passenden Stelle angebracht werden. Meist handelt es sich dabei um einen Balkon oder eine Terrasse, das Außengerät kann aber auch an der Außenwand montiert werden. Unsere Spezialisten berechnen die benötigte Länge der Kühlmittelleitung und wissen zudem über die rechtlichen Voraussetzungen zur Anbringung des Außengerätes Bescheid. Vor allem in Siedlungen und Städten gelten hier oft besondere Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Im Zuge der Installation und Überprüfung kommen spezielle Werkzeuge und Messgeräte zum Einsatz. Dabei klären die Fachleute noch einmal ab, ob alles ordnungsgemäß funktioniert. Darüber hinaus nehmen Sie gemeinsam mit Ihnen die Einstellung der Klimaanlage vor, schulen Sie auf die Verwendung ein und führen einen Testlauf durch. Die Experten übernehmen prinzipiell alles, was um die Installation anfällt, und sorgen für einen reibungslosen und sauberen Ablauf.

Ein korrekter Einbau und regelmäßige Wartung sorgen für effizienten Betrieb

Neben den rechtlichen Anforderungen, die bei der Montage einer Klimaanlage erfüllt werden müssen, sollte auch der Wartungsaspekt nicht außer Acht gelassen werden. Die Klimaanlage sollte sowohl Innen als auch Außen so angebracht werden, dass sie für die jährliche Wartung leicht zugänglich ist. So sparen Sie sich Wartungs- und Reparaturkosten und verlängern die Lebensdauer Ihrer Geräte.

Egal ob Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung nachrüsten wollen, ob Sie ein umfangreiches Angebot für ein Bürogebäude suchen oder ob Sie einen Neubau planen – wir finden die passende Lösung für Ihr Projekt und begleiten Sie von der Planung, über den Einbau der Klimaanlage bis hin zur regelmäßigen Wartung. Wenn Sie Ihre Klimaanlage vom Profi einbauen lassen, können Sie sicher sein, dass maximale Leistung bei höchster Energieeffizienz aus den Geräten herausgeholt wird. Dadurch sparen Sie Betriebskosten und schonen die Umwelt.

Wie oft muss eine Klimaanlage gewartet werden?

Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer der Geräte und garantiert höchste Energieeffizienz. Empfohlen ist eine jährliche Wartung der Klimageräte durch einen Fachmann. Dieser prüft alle Funktionen der Anlage, führt eine Dichtheitsprüfung der Kältemittelleitung durch und füllt dieses gegebenenfalls nach oder tauscht es aus. Auch Filter und Verschleißteile werden bei Bedarf gewechselt, sowie eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Geräte durchgeführt. Durch unsere Wartungsverträge sparen Sie zudem Kosten und können sich entspannt zurücklehnen und die jährlichen Termine in unsere Hände geben.

Wartung vergessen? Warum Instandhaltung und Reinigung wichtig sind!

Sie haben sich erst kürzlich eine Klimaanlage angeschafft oder Sie planen den Kauf einer Klimaanlage? Nach dem Einbau der Anlage durch einen Fachmann können Sie sich erstmal zurücklehnen und die angenehm gekühlte Raumluft genießen.

Sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich müssen Klimasysteme regelmäßig einer Wartung unterzogen werden. Für Gewerbe wird dies sogar in der Kältemittelverordnung vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Ein permanenter Betrieb der Klimaanlage, etwa in Büros oder im Einzelhandel, führt selbstverständlich schneller zu Verunreinigung und Verschleiß, als dies bei privatem Gebrauch der Fall ist. Dennoch finden sich auch bei Klimageräten zu Hause Schmutzquellen, die Ihrer Anlage zusetzen können. Vor allem in Räumen wie der Küche oder wenn im Zimmer geraucht wird sind die Luftfilter Ihrer Innengeräte besonders belastet.

Also vergessen Sie nicht, dass eine Klimaanlage regelmäßig gewartet werden muss, damit sie Ihre volle Leistung bringt und damit der Betrieb über viele Jahre einwandfrei funktioniert.

5 gute Gründe für die regelmäßige Wartung Ihrer Klimaanlage

Durch zu seltenes Warten können sich Keime und Bakterien in Ihrer Klimaanlage ansammeln. Bei regelmäßiger Reinigung bleibt die Raumluft stets frisch und sauber. Verschmutzte Filter führen außerdem zu einer verschlechterten Leistung des Klimagerätes, was zu einem erhöhten Energieverbrauch und Kostenanstieg führt. Neben dem gesundheitlichen Faktor trägt eine regelmäßige Wartung durch einen Fachmann außerdem zu einer längeren Lebensdauer der Anlage bei. Hier sind fünf gute Gründe, warum Sie Ihre Klimaanlage regelmäßig warten sollten.

1. Wartung als Schlüsselelement
Der Gedanke an Wartungsaufträge, Arbeitszeit und mehr ist nicht immer positiv behaftet. Das ist allerdings der falsche Zugang, denn: Wartung ist das Schlüsselelement, um die Qualität, Effizienz und den einwandfreien Betrieb der Anlagen sicherzustellen. Außerdem geben vorbeugende Wartungspläne die nötige Kostentransparenz, um unerwartete Reparaturausgaben oder eine Verschlechterung von Komfort oder Qualität zu vermeiden.

2. Gesundheit
Durch zu seltenes Warten können sich Keime und Bakterien in Ihrer Klimaanlage ansammeln. Bei regelmäßiger Reinigung bleibt die Raumluft stets frisch und sauber. Ordnungsgemäß gewartete Klimaanlagen und Luftreiniger sorgen für einen Werterhalt im Bereich Hygiene und somit für die optimale Luftqualität – also reinste Luft!

3. Langlebigkeit
Äußere Einflüsse wie Staub, Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit oder unterschiedliche Auslastungsgrade verschlechtern im Laufe der Zeit die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Systems. Wer regelmäßig wartet, schützt am Ende des Tages die eigene Investition. Etwaige Ausfälle werden vermieden und so lassen sich die Betriebskosten dort halten, wo sie den gesamten Lebenszyklus der Anlage über sein sollen – ganz ohne teure Folgeschäden.

4. Qualität
Wer unsere Klima-Systeme im Rahmen einer Instandhaltungsvereinbarung warten lässt, baut auf Qualität, basierend auf jahrelanger Erfahrung und dem sichergestellten Einsatz von echten Spezialisten. So ist man in Sachen Technik, sowie den gültigen Normen und Vorschriften immer auf dem aktuellen Stand.

5. Stromverbrauch
Verschmutzte Filter führen zu einer verschlechterten Leistung des Klimagerätes, was zu einem erhöhten Energieverbrauch und Kostenanstieg führt. Nur wer seine Anlage regelmäßig warten und inspizieren lässt, kann sicherstellen, dass alle Leistungen zu jenen Stromkosten abgerufen werden können, die den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Wie oft muss ich meine Klimaanlage warten lassen?

Wir empfehlen, dass Sie Ihre Klimaanlage mindestens einmal jährlich warten lassen. In Bereichen mit besonders hohen hygienischen Anforderungen, wie etwa Arztpraxen oder in Räumen mit starker Luftverschmutzung, ist ein kürzeres Wartungsintervall in Betracht zu ziehen. Der beste Zeitpunkt, um Ihre Klimageräte warten zu lassen, ist im Frühjahr noch bevor die erste große Hitzewelle anrollt. So können Sie schon im Vorhinein eventuelle Mängel beheben lassen und beugen Ausfällen in Spitzenzeiten vor.

Der fachmännische Check - was wird überprüft?

Je nach Wartungsaufwand können unterschiedliche Bereiche überprüft werden. In der Regel werden allerdings bei einem Klimaanlagenservice folgende Arbeiten vorgenommen:
Auffüllen oder Auswechseln des Kältemittels

  • Dichtheitsprüfung
  • Funktionsprüfung
  • Reinigung und Desinfektion
  • Filterwechsel
  • Austausch von Verschleißteilen
  • Eintrag ins Prüfbuch
Wie setzen sich die Wartungskosten zusammen?

Ein Klimaanlagenservice kann unterschiedlichen Aufwand bedeuten. Dieser ist zum Beispiel abhängig von der Art und Größe der Anlage. Eine Multisplit-Anlage mit vielen Innengeräten benötigt selbstverständlich mehr Arbeitszeit der Servicetechniker, als eine Split-Anlage mit nur einem angeschlossenen Wärmetauscher. Eine weitere Rolle spielt die leichte Erreichbarkeit der Geräte. Planen Sie daher am besten schon beim Einbau die Platzierung der Wärmetauscher und des Kompressors so, dass eine möglichst rasche und einfache Wartung garantiert werden kann. Die Kosten für die Wartung sind neben der Dauer der Arbeitszeit außerdem abhängig von etwaigen Zusatzkosten für Ersatzteile. Holen Sie am besten einen Kostenvoranschlag ein, sodass Sie einen Überblick haben, welche Kosten auf Sie zukommen. Regelmäßiges Warten hält den Verschleiß der Geräte gering und somit auch die Kosten für die Wartung.
Sie möchten Ihre Geräte warten lassen? Wir stehen Ihnen mit Service und Support zur Seite und informieren Sie gerne über Wartung, Installation, Planung und mehr.

Kann man mit einer Klimaanlage auch heizen?

Ja, die meisten Wand-, Truhen- und Deckeneinbaugeräte funktionieren als Luft-Luft-Wärmepumpe und verfügen somit auch über eine Heizfunktion. Diese ist vor allem in den Übergangszeiten im Frühling und Herbst nützlich.

Ausgestattet mit Invertertechnologie

Beim Einsatz von Invertertechnik handelt es sich um eine Energiespartechnologie zur Regelung der Motordrehzahl auf die tatsächlich zu bewältigenden Lasten.

Das Prinzip ist simpel: Inverter gleichen die eingesetzte Energie an den tatsächlichen Bedarf an – nicht mehr, nicht weniger! Diese Technologie bietet dem Nutzer zwei deutliche Vorzüge:

Komfort: Der Inverter zahlt seine Anschaffungskosten um ein Vielfaches zurück, und zwar durch noch höheren Komfort. Ein Klimasystem mit Inverter passt seine Kühl- bzw. Heizleistung beständig an die Temperatur im Raum an und sorgt dadurch für einen noch höheren Komfort. Der Inverter verkürzt die Anlaufzeiten des Systems, wodurch die gewünschte Raumtemperatur schneller erreicht wird. Sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, stellt der Inverter sicher, dass diese Temperatur konstant aufrechterhalten wird.

Energieeffizienz: Da ein Inverter die Raumtemperatur überwacht und nur bei Bedarf anpasst, sinkt der Energieverbrauch im Vergleich zu traditionellen Ein-/Aus-Systemen um 30 %.
Statt zusätzliche Energie für häufige Anlauf- und Stoppvorgänge aufzuwenden, wird durch die Invertertechnologie die Drehzahl des Motors so angepasst, dass der Kompressor durchgängig in Betrieb ist. Diese Funktionsweise macht den Betrieb der Geräte auf lange Sicht effizienter.

Sind Klimaanlagen Stromfresser?

Nein, moderne Klimageräte arbeiten sehr energieeffizient bei hoher Leistung. Innovative Regelungssysteme ermöglichen die Steuerung der Geräte mittels App. So kann die Raumtemperatur auch von unterwegs reguliert werden. Die Invertertechnologie sorgt für einen sparsamen Betrieb und reduziert den Energieverbrauch um ca. 30%.